| Libero/Libera im pfälzischen Mixed-Volleyball |
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| BFS-Mixed - Allgemein | |||
| Geschrieben von: Webmaster VVP | |||
| Samstag, den 09. Januar 2010 um 15:23 Uhr | |||
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Ab der kommenden Saison 2010/2011 darf ein Team in der Mixed-Runde und im Mixed-Pokal zwei Liberos einsetzen. Es soll an dieser Stelle nicht die komplette Regel erläutert werden, da sie im Prinzip nicht von der offiziellen Regel abweicht (siehe „Internationale Volleyballspielregeln“, 44.Auflage). An dieser Stelle soll nur über die Besonderheiten, die für unseren Mixed-Bereich gelten, informiert werden. Dazu gehört, dass die Besetzung der beiden Libero-Positionen jeder Mannschaft freigestellt ist; folgende Konstellationen sind möglich: -- 2 Männer -- 2 Frauen -- 1 Mann , 1 Frau Ein Mann darf weiterhin nur für einen Mann eingewechselt werden, eine Frau für alle Spieler. Es darf immer nur 1 Libero auf dem Feld stehen, nicht beide gleichzeitig. Man darf aber den einen Libero sofort für den zweiten einwechseln (nur auf die gleiche Position), ohne dass ein Spielzug dazwischen liegen muss (= Libero-Ersetzung). Nach einem abgeschlossenen Spielzug kann jedoch nur eine (1) Libero-Austauschaktion erfolgen. Wird der agierende Libero für seinen regulären Spieler wieder ausgewechselt und der 2.Libero möchte für einen anderen Spieler aufs Feld, so muss er einen (1) Spielzug warten. Zunächst noch ganz kurz einige der wichtigsten allgemeinen Aspekte.
- Der Libero muss vor dem Spiel dem Schiedsgericht und dem Gegner gemeldet und auf dem Spielberichtsbogen eingetragen werden (L hinter dem/n Namen)
- Die maximale Spielerzahl pro Spiel beträgt mit Libero(s) 12 - Der Einsatz eines Liberos gilt für ein ganzes Spiel, er kann nicht nach jedem Satz gewechselt werden oder in einem späteren Satz als normaler Spieler agieren.
(Ausnahme siehe unten "Mixed-Bereich") - Er ist eigentlich ein reiner Abwehrspieler, denn er darf nur auf den Positionen 1, 6 und 5 (als Hinterspieler) eingesetzt werden.
- Er ist von der üblichen Wechselregel ausgenommen, ein Wechsel muss
während des Spiels auch nicht beim Schiedsrichter angezeigt werden. - Der Wechsel von Libero und Hinterspieler muss auf der Seite der Mannschaftsbank zwischen Angriffs- und Grundlinie erfolgen. - Zwischen dem Aus- und Wiedereinwechseln desselben Liberos muss ein Spielzug liegen. Wenn er aus dem Spiel geht, muss er mindestens einen Ballwechsel draußen bleiben. Der 2.Libero darf aber sofort anstelle des 1. aufs Feld (auf die gleiche Position = Libero-Ersetzung). Hier einige Dinge, die er nicht darf: - nicht aufschlagen - nicht vollständig über Höhe der Netzkante angreifen, auch nicht aus dem Hinterfeld (aus dem Stand ist o.k., auch aus dem Vorderfeld) - nicht aus dem Vorderfeld im Pritschen stellen (Läufer), wenn anschließend über Netzkantenhöhe angegriffen/geschmettert wird. Schlagen aus dem Stand ist dann jedoch gestattet.
- nicht blocken, auch nicht als Blockversuch Ein Libero darf aber - durchaus pritschen, auch übers Netz, auch aus dem Vorderfeld - sogar von überall aus dem Stand angreifen/schmettern, wenn er den Ball nicht vollständig oberhalb der Netzkante spielt - ganz „normal“ stellen, wenn es aus dem Hinterfeld geschieht (oder im Vorderfeld gebaggert) - zu Beginn eines Satzes auf dem Feld stehen, wenn klar ist für welchen Spieler - sofort für einen eben eingewechselten Hinterspieler aufs Feld wechseln Nun zu den Besonderheiten im Mixed-Bereich: Die Person, die die Position des Liberos einnimmt, kann männlich oder weiblich sein. Ist es ein Mann, kann er auch nur für einen Mann eingewechselt werden. Ist es eine Frau, darf sie für alle anderen spielen. Achtung: Wird sie für einen Mann eingesetzt, verbleiben max. 2 andere Männer auf dem Feld! Hat ein Team nur 3 reguläre männliche Spieler, von denen sich einer verletzt, darf der Libero als "Ausnahmsweise Auswechslung" diesen sofort ersetzen; dasselbe gilt für Libera und Damen.
Der Libero braucht nicht extra auf dem Spielberichtsbogen eingetragen werden. Er muss jedoch vor dem Spiel dem Schiedsgericht und dem Gegner gemeldet werden; hinter den Namen in der Spielerliste setzt man ein „L“, evtl. die Zahl des Spiels (L1 oder L2), falls er nur in einem Spiel als Libero fungiert. Er muss sich in irgendeiner Form deutlich von den anderen Spielern unterscheiden. Dies kann ein auffälliges Trikot sein, ein „Leibchen“, eine Armbinde oder ähnliches. Ein Muttermal oder eine Glatze sind noch kein ausreichendes Unterscheidungsmerkmal.
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. August 2010 um 16:59 Uhr |


